Tempeltanz - die Seele Kambodschas
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Während der Erschaffung der Tempel von Angkor erlebte der kambodschanische Tempeltanz seine erste Blütezeit (8.-11. Jahrhundert nach Christus) und wurde seitdem von Generation zu Generation mündlich oder durch Darstellungen in den Tempeln weitergelehrt. Alleine im Tempel Angkor Wat befinden sich rund 1600 Sandstein-Reliefs von Apsara-Tänzerinnen.
In den folgenden Jahrhunderten diente der Tempeltanz ausschließlich zur Unterhaltung der königlichen Familie. Erst im Jahr 1906 wurde der Tanz anlässlich einer Ausstellung über die französischen Kolonien durch König Sisowath in Marseille erstmals der europäischen Öffentlichkeit vorgestellt. Unter dem heute wieder amtierenden König Norodom Sihanouk erlebte der Tempeltanz zwischen 1954 und 1970 seine zweite Blütezeit mit der Gründung der Königlichen Akademie für schöne Künste und zahlreichen Welttourneen.
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